Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, denn beide haben ihre Vorteile aber auch Nachteile. So ist ein Wettkampf TYPO3 vs WordPress auch ein ungleicher Wettkampf, denn WordPress ist das beliebteste CMS System und hat einen Marktanteil von rund 30 % unter den Webseiten die mit einem CMS (Content-Management-System) betrieben werden.

TYPO3 hingegen liegt bei 0,7 % und ist vor allem im deutschsprachigen Bereich verbreitet. Beide Systeme und CMS Systeme allgemein sind darauf ausgelegt, dass ständig neue Inhalte hinzugefügt werden. Dies ist vor allem bei Firmen und Shops ein wichtiger Faktor, deshalb sollten die Systeme auch von Personen genutzt werden können, die keine spezielle Schulung für diese Systeme benötigen.

Wir zählen hier die Vor- und Nachteile von TYPO3 und WordPress auf, so können Sie sich ein Bild machen, welches der beiden Content-Management-Systeme für Sie das geeignete ist.

TYPO3 vs WordPress – wer verwaltet Content besser?

WordPress wurde entwickelt damit jeder sich einen einfachen Blog erstellen kann. WordPress war zu Beginn eine einfache Blog Software und wurde erst im Laufe der Jahre zu einem komplexen CMS ausgebaut. Dies merkt man auch heute noch, WordPress ist die ideale Plattform, wenn es darum geht, einen Unternehmensblog zu erstellen. Denn dort kann nach kurzer Einarbeitungszeit, die volle Funktionsvielfalt genutzt werden.

TYPO3 ist dabei deutlich komplexer und die Einarbeitungszeit höher. Dafür kann auch ein gigantisches Portal mit hunderten oder tausenden Unterseiten und Themen erstellt und verwaltet werden. Dafür sorgt eine ausgeklügelte Seitenhierarchie, die in einer leicht verständlichen Baumstruktur verwaltet werden kann. Einzelne Themen oder Seiten, lassen sich einfach neu erstellen und sind leicht den einzelnen Bereichen zuzuordnen.

WordPress vs TYPO3 – Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit

Wie oben schon angerissen ist WordPress das benutzerfreundlichere CMS, vor allem Einsteiger kommen sehr schnell mit diesem System zurecht. Ein weiterer Vorteil von WordPress ist eine unüberschaubar große Anzahl an Plugins, die dafür sorgen, dass jede WordPress Installation komplett individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Dies ist bei TYPO3 leider nicht in diesem Umfang möglich.

Jedoch muss man TYPO3 zugutehalten, dass es bereits in der Grundversion viele Funktionen hat, die man bei WordPress erst durch ein Plugin bekommt. Allerdings sind Veränderungen beim TYPO3 ohne Programmierkenntnisse kaum umzusetzen, bei WordPress hingegen ist für fast jede Problemstellung eine Problemlösung in Form eines Plugins vorhanden und dies in vielen Fällen sogar kostenlos.

TYPO3 vs WordPress – Installation, Wartung und Kosten

Bei der Installation hat WordPress eindeutig die Nase vorne, selbst unerfahrene Nutzer haben innerhalb weniger Minuten ein WordPress CMS installiert. Eine Installation eines TYPO3 Systems ist hingegen sehr zeitaufwendig und damit kostenintensiv. Auch im Bereich der Wartung hat WordPress die Nase vorne. Sämtliche Updates, die von WordPress erhältlich sind, sind kostenlos und mit einem Klick erledigt.

Auch TYPO3 bietet kostenlose Updates an, diese sogenannten Major Updates, sollten immer zeitnah ausgeführt werden, das Gleiche gilt natürlich auch für WordPress Installationen. Denn nur ein System, das auf dem neuesten Stand ist, ist ein sicheres System. Beide Programme sind Open-Source-Programme und somit kostenlos erhältlich.

Jedoch verursacht ein Projekt auf TYPO3 Basis höhere Kosten, da TYPO3 einen höheren Aufwand bei der Installation, Wartung und Entwicklung benötigt. WordPress hingegen hat durch viele standardisierte Plugins und einer riesigen Community für fast jedes Problem bereits eine Lösung. Sollte einmal keine Lösung vorhanden sein, so sind die vorhandenen Module mit zumeist geringen Kosten auf die jeweiligen Bedürfnisse abänderbar.

Wie fast immer im Leben gibt es auch in diesem Vergleich TYPO3 vs WordPress keinen eindeutigen Sieger. Denn jedes der beiden CMS hat seine Daseinsberechtigung. TYPO3 ist perfekt für große Projekte, die von einer Agentur dauerhaft betreut werden. WordPress ist für kleine und mittlere Projekte der perfekte Partner und kann vor allem durch sein einfaches Handling und dem geringeren finanziellen Aufwand überzeugen.